Brügger

In der Schweiz gibt's verschiedene Zweige des Familiengeschlechts "Brügger". Wir gehören zum Luzerner Ast, der Heimatort ist "Hämikon".

     Das hier ist unser Familienwappen

 

Dasselbe Wappen haben auch die Familien mit Heimatort Rain, Römerswil und Weggis. Es ist auf Jakob Brügger von Ebersol zurückzuführen, der am 24. Mai 1719 geboren wurde.

Im Familienbuch ist deshalb auch vermerkt, dass wir ein sogenanntes altes Geschlecht haben, da das Bürgerrecht schon vor 1800 bestand.

 

Das Wappen unseres Heimatortes

  Das ist das Wappen von Hämikon (LU)

Das Wappen stellt einen auf den Hinterfüssen stehenden, nach links schauenden Wolf dar.
Der Leib und die Beine sind blau, die drei Krallen der Pfoten, wie auch die herausragende,
nach oben gebogene Zunge sind rot. Der Hintergrund ist weiss.
Der Wolf wurde als Motiv des Wappens gewählt, weil es früher in den Wäldern auf dem Lindenberg
viele Wölfe gegeben hat.

 

Was ist das eigentlich, ein Familienbuch?

  1. Das Familiennamenbuch enthält in der amtlichen Schreibweise die Namen der Geschlechter, die 1962 in einer schweizerischen Gemeinde das Bürgerrecht besassen. Einzelpersonen sind nicht aufgenommen worden, da diese zufolge Tod, Verheiratung usw. oft nur kurze Zeit im Familienregister figurieren.
  2. Die Familiennamen sind unter Berücksichtigung der dem Namen vorausgehenden Partikel (de, De, Di, van, von usw.) alphabetisch geordnet. Demnach ist beispielsweise von Allmen unter dem Buchstaben V, Di Carlo unter dem Buchstaben D eingereiht.Verschiedene Schreibweisen des gleichen Namens sind gesondert aufgeführt, z.B. a Marca, à Marca und Amarca; am Rhyn und Amrhyn; du Bois und Dubois.
  3. Nach dem Familiennamen folgen innerhalb der alphabetisch geordneten Kantone
    1. die Namen der Heimatgemeinden (Bürgergemeinden) in der amtlichen Schreibweise.
    2. das Jahr der Verleihung des Bürgerrechtes. Ist dieses unbekannt, so ist der Zeitabschnitt vermerkt, in dem das Bürgerrecht erworben wurde. Es bedeuten:
            a = Altes Geschlecht, Bürgerrecht schon vor 1800 bestehend.
            b = Bürgerrecht im 19. Jahrhundert erworben (1801-1900).
            c = Bürgerrecht nach 1900 erworben (1901-1962).
    3. die Herkunft.
      Bei Schweizern ist der frühere Bürgerort in Klammern aufgeführt. Diese Regel gilt auch für Orte im Veltlin, inbegriffen die Gegenden von Bormio und Chiavenna, das bis 1797/98 im staatsrechtlichen Sinne als Gebiet der Gemeinen III Bünde, des späteren Kantons Graubünden, anerkannt war, sowie für Mülhausen im Elsass als Gebiet der alten Eidgenossenschaft. Bei eingebürgerten Ausländern ist der frühere Heimatstaat angegeben. Es werden die im allgemeinen Schriftverkehr üblichen Abkürzungen verwendet.
    4. Ein Stern (*) bedeutet, dass die Herkunft nicht bekannt ist oder dass das Bürgerrecht auf Grund besonderer gesetzlicher Bestimmungen (Adoption, Scheidung usw.) besteht.
    5. Die Ortsnamen werden in der amtlichen Schreitweise verwendet. Als Grundlage dient das Gemeindeverzeichnis der Schweiz 1980 (Arbeitsdokumente für die schweizerische Statistik, Heft 4), herausgegeben vom Bundesamt für Statistik (Bern 1980). Orte, die in dieser Quelle fehlen, weil sie infolge Eingemeindung u.s.w. keine eigene politische Gemeinde mehr bilden, werden in der Liste der aufgehobenen Gemeinden aufgeführt.

Quelle : Familiennamenbuch der Schweiz, Polygraphischer Verlag, Zürich 1989.

Rezepte

Ja, sogar Rezepte zieren unseren Namen. Im Internet findet man beispielsweise das Brügger Sahneschnitzel. Hier die Zutaten:

Zubereitung

Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und mit Mehl bestäuben. Butterschmalz erhitzen, Schnitzel von jeder Seite 3 Minuten anbraten. Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Öl erhitzen, Zwiebeln goldbraun rösten. Schnitzel in eine Auflaufform legen, Zwiebeln daraufgeben und mit Sahne begiessen. Kühl stellen und mindestens 12 Stunden durchziehen lassen. Käse über die Schnitzel streuen und Form in den kalten Backofen stellen. Mit Unterhitze bei einer Temperatur von 200 °C ca. 25 bis 30 Minuten braten lassen.

Quelle: Rezeptkalender der Stadtwerke Bochum 1992, Energie-Verlag GmbH, Heidelberg, ISBN-Nr.:3-7820-0314-5


    update dieser Site am: 02.06.05