Poesie rund um die Samtpfoten
Das Internet ist voll von Gedichten und Gedanken über uns - sogar die Werbung macht keinen Halt davor, sie für Werbepots einzusetzen. Hier einige der schönsten Verse:
| An eine Katze | Knuddelbär | 10.06.01 | ||||||
| Aus der Kindheit | Geliebte Katze | |||||||
| Das Besondere der Katzen | Mimi | |||||||
| Das kranke Kätzchen | Schwarze Katze | |||||||
| Die Katze, Version 1 | Spatz und Katze | |||||||
| Die Katze, Version 2 | Stuhlbesitz | 07.08.01 | ||||||
| Die Katze und der Mond | Von Katzen | |||||||
| Die Sphinx | Wolkenspiele |
Mein edler Freund, ich bitte sehr:
Komm doch her,
Sitz' neben mir und schau mich dann
Mit Deinen lieben Augen an,
Mit Augen voller Glanz und Gold;
Dein Blick, so treu und hold.
Dein wundervolles weiches Fell,
schwarz und hell,
So seidig, üppig, voller Pracht,
Wie Wolkenhimmel in der Nacht
Belohnt die Hand, die Dich liebkost,
Mit freundlicherem Glück und Trost.
Die Hunde freunden gern sich an
Mit jedermann.
Doch Du, von lauterer Natur,
Liebst mit Deiner Pfote mich -
Ja, Lieber, ich verstehe Dich.
Was geht wohl vor in Deinem Geist -
Ach, wer weiss?
Wenig nur ist uns bekannt
Trotz unserem Freundschaftsband.
Vielleicht ist's dem Menschen nur vergönnt,
Dass er das Leben besser kennt.
Algernon Charles (1854 - 1931)
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Ein Gespenst ist noch wie eine Stelle,
dran dein Blick mit einem Klange stößt;
aber da, an diesem schwarzen Felle
wird dein stärkstes Schauen aufgelöst:
wie ein Tobender, wenn er in vollster
Raserei ins Schwarze stampft,
jählings am benehmenden Gepolster
einer Zelle aufhört und verdampft.
Alle Blicke, die sie jemals trafen,
scheint sie also an sich zu verhehlen,
um darüber drohend und verdrossen
zuzuschauern und damit zu schlafen.
Doch auf einmal kehrt sie, wie geweckt,
ihr Gesicht und mitten in das deine:
und da triffst du deinen Blick im geelen
Amber ihrer runden Augensteine
unerwartet wieder: eingeschlossen
wie ein ausgestorbenes Insekt.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
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Du liebst doch Deine Mieterin, die Maus,
Obwohl sie Unheil schafft im Haus.
Du liebst aber auch die "böse" Katze,
Die Todfeindin von Maus und Ratze.
Sie folgt ja nur dem Gesetz ihrer Art,
Und Triebe sind weder blind noch zart.
Sieh nur, wie sie voll Anmut schleicht
auf samtnen Pfoten, leis und weich.
Und ihr Schnurrn am winterlichen Feuer
Ist tröstlich wie der Klang der Leier.
William Wordsworth (1770-1850)
"Wo wirst du denn den Winter bleiben?"
Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.
"Hier und dorten, allerorten",
Sprach gleich wieder das Spätzchen.
"Wo wirst du denn zu Mittag essen?"
Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.
"Auf den Tennen mit den Hennen",
Sprach gleich wieder das Spätzchen.
"Wo wirst du denn die Nachtruh' halten?"
Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.
"Laß dein Fragen, will's nicht sagen",
Sprach gleich wieder das Spätzchen.
"Ei, sag mir's doch, du liebes Spätzchen!"
Sprach zum Spätzchen das Kätzchen.
"Willst mich holen - Gott befohlen!"
Fort flog eilig das Spätzchen.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
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Eine große schwarze Katze
schleicht über den Himmel.
Zuweilen
krümmt sie sich zornig auf.
Dann wieder
streckt sie sich lang,
lauernd,
sprungharrend.
Ob ihr die Sonne wohl,
die fern im West
langsam sich fortstiehlt,
ein bunter Vogel dünkt?
Ein purpurner Kolibri,
oder gar
ein schimmernder Papagei?
Lüstern dehnt sie sich
lang und länger,
und Phosphorgeleucht
zuckt breit
über das dunkle Fell
der gierzitternden Katze.
Christian Morgenstern (1871-1914)
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Kätzchen ist krank,
macht ein traurig Gesicht,
liegt auf der Bank
und rührt sich nicht.
Miau! Ich versteh,
die Maus war zu fett.
Magenweh?
Dann mußt Du zu Bett.
Püppchen hör zu,
dem Kätzchen geht's schlecht.
Ist es Dir recht;
Wir legen's zur Ruh
in Dein Bettchen hinein,
decken's warm zu
und wiegen es ein.
Da schläft's eine Stunde,
verdaut seine Maus
und springt dann gesund
zum Bettchen hinaus.
In einer Zimmerecke wacht,
schon länger, als ich denken kann,
Die schöne Sphinx und schweigt mich an
im Wechselspiel von Tag und Nacht.
Ganz ungerührt und unbewegt
verharrt die finstere Gestalt.
Der Silbermond, der lässt sie kalt,
selbst Sonnenschein sie nicht erregt.
Der Himmel rötet sich und bleicht,
die Flut des Mondlichts steigt und sinkt.
Der Dämmerung es nicht gelingt
und auch der Nacht nicht, dass sie weicht.
Die Zeit verrinnt, Nacht folgt auf Nacht,
und immer noch die Katze träumt;
Mit sanften Augen , goldgesäumt,
hält sie auf ihrem Teppich Wacht.
Sie ruht , ihr Katzenauge starr,
und zu den spitzen Ohren drängt
Das Nackenhaar, mit gelb gesprengt;
das braune Fell ist seidenzart....
Mein träger Liebling, komm heran,
und leg' den Kopf mir in den Schoß,
Damit ich dir den Nacken kos'
und deinen Samtleib streicheln kann....
Die Katze streifte weit umher,
Und der Mond drehte sich wie ein Kreisel,
Und die beste Vertraute des Mondes,
Die schleichende Katze, blickte empor.
Die schwarze Minnaloushe starrte an den Mond,
Denn wo sie auch ging und klagte -
Das reine, klare Himmelslicht
Trübte ihr tierisches Blut.
Minnaloushe läuft durch das Gras
Und hebt die zierliche Pfote.
Willst du tanzen, Minnaloushe?
Wenn zwei Vertraute sich begegnen,
Was ist dann besser als ein Tanz?
Vielleicht erlernt der Mond,
Des alten Kreislaufs müde,
Einen neuen Reigenschritt.
Minnaloushe kriecht durch das Gras
Im Mondlicht hin und her;
Der heil'ge Mond dort über ihr
Tritt in eine neue Phase ein.
Weiß Minnaloushe, daß ihre Pupillen
Sich gleichfalls ständig wandeln?
Daß sie vom Halb- zum Vollmond werden
Und wieder vom vollen Mond zum halben?
Minnaloushe schleicht durch das Gras,
Alleine, würdevoll und weise,
Und erhebt zum wandelbaren Mond
Ihre wandelbaren Augen.
William Butler Yeats (1865-1939)
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Katzen treiben sich viel mit Hexen herum;
doch das ist es nicht.
Das Besondere der Katzen ist,
daß sie dich immer anschauen,
vor allem wenn du schläfst.
Manche tun so, als schauten sie nicht,
solange du hinschaust.
Ihnen ist nicht zu trauen.
Manche Katzen schmollen, weil sie
das falsche Fell tragen.
Sie fühlen sich minderwertig.
Andere Katzen schauen dich direkt an,
so daß du nicht deine Milch trinken
oder dich der liebe hingeben kannst,
sondern immer nur denkst,
Die Katze schaut mich direkt an.
Doch alle Katzen tun das Gleiche:
Sie schaun dich an und schaust hin und hinein.
Eine Katze ist kein Gewissen;
das will ich damit nicht sagen.
Ich frage ja nur:
Warum schauen sie so?
Vergangenen Maitag brachte meine Katze
Zur Welt sechs allerliebste Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß,
mit schwarzen Schwänzchen.
Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!
Die Köchin aber - Köchinnen sind grausam,
Und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche-,
Die wollte von den sechsen fünf ertränken;
Fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen
Ermorden wollte dies verruchte Weib.
Ich half ihr Heim! Der Himmel segne Mir meine Menschlichkeit!
Die lieben Kätzchen,
Sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem
Erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;
Ja, wie die Köchin auch ingrimmig dreinsah,
sie wuchsen auf,
und nachts vor ihrem Fenster
Probierten sie die allerliebsten Stimmchen.
Ich aber, wie ich sie so wachsen sah,
Ich pries mich selbst und meine Menschlichkeit.-
Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,
Und Maitag ist's!-
Wie soll ich es beschreiben,
Das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!
Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,
Ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!
Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,
In Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,
Die Alte gar - nein, es ist unsaussprechlich -
liegt in der Köchin jungfraulichem Bette!
Und jede, jede von den sieben Katzen
Hat sieben, denkt euch!, sieben junge Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß, mit schwarzem Schwänzchen.
Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut
Nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;
Ersäufen will sie alle neunundvierzig!
Mir selber, ach, mir läuft der Kopf davon -
O Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren?
Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen!?
Komm, schöne Katze, an mein Herz,
Doch ziehe ein die scharfen Klauen;
Laß mich in deine Augen schauen,
In Augen aus Achat und Erz.
Wenn ich dich dann geruhsam streichle,
Am Kopf und auf dem schlanken Rücken,
So bebt die Hand mir vor Entzücken,
Auf daß ich dich noch mehr umschmeichle.
Im Geiste seh' ich die Frau in dir;
Ihr Blick gleicht deinem, liebes Tier.
Er geht mir weh durch Mark und Bein.
Vom Fuß zum Haupte hüllt dich ein
Ein feiner Hauch; gefährlich, schnell
Enströmt er deinem braunen Fell.
Charles Baudelaire (1821-1867)
In meinem Hirn, als wär's ihr eigner Raum,
Schleicht auf und nieder auf der weichen Tatze
Geschmeidig sanft die schöne, stolze Katze.
Und ihrer Stimme Tun vernimmt man kaum,
So zart und heimlich ist ihr leis Miauen.
Und ob sie zärtlich, ob sie grollend rief,
Stets ist der Klang verhalten, reich und tief
Und Zauber weckend und geheimes Grauen.
Die Stimme, die schwere Perlen sank
In meines Wesens dunkle Gründe nieder,
Erfüllt mich wie der Klang der alten Lieder,
Berauscht mich wie ein heißer Liebestrank.
Sie schläfert ein die grausamsten Verbrechen,
Verzückung ruht in ihr. Kein Wort tut not,
Doch alle Töne stehn ihr zu Gebot
Und alle Sprachen, die die Menschen sprechen.
Auf meiner Seele Saitenspiel ließ nie
Ein andrer Bogen so voll Glut und Leben
Die feinsten Saiten schwingen und erbeben,
Kein anderer so königlich wie sie,
Wie deine Stimme, rätselvolles Wesen,
Seltsame Katze, engelsgleiches Tier,
Denn alles, Welt und Himmel, ruht in ihr,
Voll Harmonie, holdselig und erlesen.
Charles Baudelaire (1821-1867)
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"Bin kein sittsam Bürgerkätzchen,
Nicht im frommen Stübchen spinn ich.
Auf dem Dach in freier Luft,
Eine freie Katze bin ich.
Wenn ich sommernächtlich schwärme,
Auf dem Dache, in der Kühle
Schnurrt und knurrt in mir Musik,
Und ich singe, was ich fühle."
Also spricht sie. Aus dem Busen
Wilde Brautgesänge quellen,
Und der Wohllaut lockt herbei
Alle Katerjunggesellen.
Alle Katerjunggesellen,
Schnurrend, knurrend, alle kommen,
Mit Mimi zu musizieren,
Liebelechzend, lustentglommen...
Brauchen keine Instrumente,
Sie sind selber Bratsch und Flöte;
Eine Pauke ist ihr Bauch,
Ihre Nasen sind Trompeten.
Sie erheben ihre Stimmen
Zum Konzert gemeinsam jetzo;
Das sind Fugen, wie von Bach
Oder Guido von Arezzo.
Das sind tolle Symphonien,
Wie Capricen von Beethoven
Oder Berlioz, der wird
Schnurrend, knurrend übertroffen.
Wunderbare Macht der Töne!
Zaubertöne sondergleichen!
Sie erschüttern selbst den Himmel,
Und die Sterne dort erbleichen...
Nur das Lästermaul, die alte
Primadonna Philomele,
Rümpft die Nase, schnupft und schmäht
Mimis Singen - kalte Seele!
Doch gleichviel! das musizieret,
Trotz dem Neide der Signora,
Bis am Horizont erscheint
Rosig lächelnd Fee Aurora.
"Ja, das Kätzchen hat gestohlen,
und das Kätzchen wird ertränkt.
Nachbars Peter sollst du holen,
daß er es im Teich versenkt !"
Nachbars Peter hat's vernommen,
ungerufen kommt er schon:
"Ist die Diebin zu bekommen,
gebe ich ihr gern den Lohn! "
"Mutter, nein, er will sie quälen.
Gestern warf er schon nach ihr,
bleibt nichts andres mehr zu wählen,
so ertränk' ich selbst das Tier."
Sieh, das Kätzchen kommt gesprungen,
wie es glänzt im Morgenstrahl!
Lustig hüpft's dem kleinen Jungen
auf den Arm zu seiner Qual.
"Mutter, laß das Kätzchen leben,
jedesmal, wenn's dich bestiehlt,
sollst du mir kein Frühstück geben,
sieh nur, wie es artig spielt!"
"Nein, der Vater hat's geboten,
hundertmal ist ihr verziehn!"
"Hat sie doch vier weiße Pfoten!"
"Einerlei! Ihr Tag erschien!"
"Nachbarin, ich folg' ihm leise,
ob er es auch wirklich tut!«
Peter spricht es häm'scherweise,
und der Knabe hört's mit Wut.
Unterwegs auf manchem Platze
bietet er sein Liebchen aus;
aber keiner will die Katze,
jeder hat sie längst im Haus.
Ach, da ist er schon am Teiche
und sein Blick, sein scheuer, schweift,
ob ihn Peter noch umschleiche -
ja, er steht von fern und pfeift.
Nun, wir müssen alle sterben,
Großmama ging dir vorauf,
und du wirst den Himmel erben,
kratze nur, sie macht dir auf!
Jetzt, um sie recht tief zu betten,
wirft er sie mit aller Macht,
doch zugleich, um sie zu retten,
springt er nach, als er's vollbracht.
Eilte Peter nicht, der lange,
gleich im Augenblick herzu,
fände er, es ist mir bange,
hier im Teich die ew'ge Ruh.
In das Haus zurückgetragen,
hört er auf die Mutter nicht,
schweigt auf alle ihre Fragen,
schließt die Augen trotzig - dicht.
Von dem Zucker, den sie brachte,
nimmt er zwar zerstreut ein Stück;
doch den Tee, den sie ihm machte,
weist er ungestüm zurück.
Welch ein Ton! Er dreht sich stutzend,
und auf einer Fensterbank,
spinnend und sich emsig putzend,
sitzt sein Kätzchen blink und blank.
"Lebt sie, Mutter?" "Dem Verderben
warst du näher, Kind, als sie!"
"Und sie soll auch nicht mehr sterben?"
"Trinke nur, so soll sie's nie!"
Seit über 7 Jahren knuddle ich Dich täglich
so oft ich kann.
So oft Du es eben zulässt.
Manchmal setzt Du Dich sogar freiwillig zu mir,
willst schmusen.
Ohne Hintergedanken.
Aber manchmal habe ich den Eindruck,
Du schmeichelst nur um mich herum,
weil Du Hunger hast.
Früh am morgen fällt es mir besonders auf,
wenn Du laut rummotzt,
mich anstupst und nach Deinem Frühstück verlangst.
Dann würde ich Dich am liebsten zum Mond schiessen.
Doch dann, ein paar Minuten, Stunden später
kann ich nicht anders als dir zu sagen,
wie lieb ich Dich hab, mein Knuddelbär.
Und wenn Du Dich dann
zufrieden schnurrend auf meinen Schoss setzt,
hast Du mich mal wieder um den kleinen Finger gewickelt
und Dein Attentat auf den Wäschekorb
wird Dir kopfkraulend verziehen.
Schliesslich bist Du doch mein allerliebster Schmusekater,
der pechschwarz und mit gelb leuchtenden Augen
auf Samtpfoten durch mein Leben wandelt
(wenn nur nicht überall diese Haare wären... *grins*).
Elle, 10.06.01
Stuhlbesitz
Es sitzt ein Idefix auf dem Stuhl,
rollt sich ein und fühlt sich wohl.
"Den alten dürft Ihr gern behalten,
wärm nur noch den neuen und lass den andern erkalten",
schnurrt er zufrieden und denkt bei sich:
"Das war ein Schnäppchen, den behalt ich für mich.
Der ist bequemer, kuschliger und weicher".
Doch Du bist überführt, Du elender Schleicher.
Selbst wenn Du die nächsten 7 Tage drauf schläfst,
bist Du nicht in der Lage, mir den Stuhl abzuluchsen,
selbst wenn Du noch so haarst, als ob aus der Sitzfläche Katzenfelle wuchsen,
den kriegst Du nicht und jetzt ist Schluss,
alles, was Du bekommst, ist der alte Stuhl und einen dicken Kuss.
Elle, 07.08.01
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